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Anleitung zur Reinigung eines Rasenmähers: Schritt für Schritt erklärt

aktualisiert Jan 07, 2026 von eufy team| min read
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Ein Rasenmäher ist während der Gartensaison regelmäßig im Einsatz und kommt dabei zwangsläufig mit Grasresten, Erde und Feuchtigkeit in Kontakt. Diese Rückstände setzen sich vor allem am Mähwerk, an den Messern und im Fangbereich fest und lassen sich mit der Zeit immer schwerer entfernen. Wird die Reinigung vernachlässigt, leidet nicht nur das Schnittergebnis, sondern auch die Funktionssicherheit des Geräts.

Wie eine gründliche und zugleich schonende Reinigung aussieht, hängt jedoch vom jeweiligen Gerätetyp ab. Benzinrasenmäher, elektrische Rasenmäher und Mähroboter unterscheiden sich in Aufbau und Pflegeaufwand deutlich. Die folgende Anleitung zur Reinigung eines Rasenmähers zeigt, worauf es bei den einzelnen Typen ankommt und wie sich typische Fehler bei der Reinigung vermeiden lassen.

Reinigung eines Rasenmähers

Warum ist die regelmäßige Reinigung eines Rasenmähers so wichtig?

Eine regelmäßige Reinigung ist entscheidend, um die Leistungsfähigkeit, Schnittqualität und Lebensdauer eines Rasenmähers langfristig zu erhalten. Verschmutzungen entstehen bei jedem Mähvorgang und wirken sich auf mehrere Bereiche des Geräts gleichzeitig aus.

Bessere Schnittleistung und gesünderer Rasen

Grasreste und Pflanzensäfte setzen sich vor allem unter dem Mähdeck und an den Messern fest. Werden sie nicht entfernt, schneiden die Messer nicht mehr sauber, sondern reißen die Grashalme an. Ein gleichmäßiger Schnitt bleibt aus und der Rasen wird anfälliger für Stress und Krankheiten.

Schutz von Technik und Mechanik

Anhaftender Schmutz und Feuchtigkeit können bewegliche Teile beeinträchtigen und den Motor zusätzlich belasten. Gleichzeitig begünstigen feuchte Grasreste die Bildung von Rost an Metallteilen. Eine regelmäßige Reinigung hilft, solche Schäden frühzeitig zu vermeiden.

Längere Lebensdauer und höhere Betriebssicherheit

Wer seinen Rasenmäher sauber hält, reduziert den Verschleiß wichtiger Bauteile und senkt das Risiko von Funktionsstörungen. Besonders sicherheitsrelevante Bereiche wie Messer und Gehäuse lassen sich nur im sauberen Zustand zuverlässig überprüfen.

Wie oft sollte man einen Rasenmäher reinigen?

eufy Mähroboter E18

Nach dem Mähen sieht ein Rasen oft gepflegt aus, der Zustand des Rasenmähers erzählt jedoch eine andere Geschichte. Doch wie häufig sollte man den Rasenmäher eigentlich reinigen, um Leistung und Zustand langfristig zu erhalten?

  • Leichte Verschmutzungen nach dem Mähen entfernen: Nach jedem Mähen bleiben frische Grasreste und Feuchtigkeit am Mähwerk, unter dem Mähdeck und im Fangbereich zurück. Solange diese Rückstände noch feucht sind, lassen sie sich mit geringem Aufwand entfernen. Wer den Rasenmäher kurz nach dem Einsatz kontrolliert und groben Schmutz beseitigt, verhindert, dass Grasreste antrocknen und sich später nur noch mühsam lösen lassen.
  • Regelmäßige gründliche Reinigung während der Saison: Bei häufiger Nutzung, insbesondere in der Hauptwachstumszeit im Frühjahr und Sommer, reicht eine kurze Sichtkontrolle oft nicht aus. In regelmäßigen Abständen sollten Mähdeck, Messer und Räder gründlicher gereinigt werden. Dabei lassen sich Ablagerungen erkennen, die das Schnittbild verschlechtern, den Lauf der Messer beeinträchtigen oder den Verschleiß beweglicher Teile erhöhen können.
  • Gründliche Reinigung vor längeren Standzeiten: Vor längeren Pausen, etwa zum Ende der Gartensaison, ist eine besonders sorgfältige Reinigung sinnvoll. Eingetrocknete Grasreste, Feuchtigkeit und organische Rückstände können während der Lagerung Korrosion begünstigen und Materialien angreifen. Ein sauberer Rasenmäher lässt sich im Frühjahr ohne zusätzliche Vorarbeit wieder in Betrieb nehmen und arbeitet von Beginn an zuverlässig.

Schritt-für-Schritt Anleitung zur Reinigung eines Rasenmähers nach Typ

Je nach Gerätetyp unterscheiden sich nicht nur Aufbau und Antrieb, sondern auch die richtige Art der Reinigung.

Reinigung eines Benzinrasenmähers

Nach mehreren Mähgängen sammelt sich beim Benzinrasenmäher besonders viel Schmutz unter dem Mähdeck. Für eine gründliche Reinigung lohnt es sich daher, systematisch vorzugehen und zunächst die gut zugänglichen Bereiche zu bearbeiten.

  1. Schritt 1: Rasenmäher sichern und vorbereiten
    Vor der Reinigung muss der Benzinrasenmäher vollständig ausgeschaltet und abgekühlt sein. Ziehe anschließend den Zündkerzenstecker ab, damit der Motor nicht unbeabsichtigt starten kann. Diese Maßnahme ist besonders wichtig, da sich die Messer auch beim Reinigen noch bewegen lassen und Verletzungsgefahr besteht.
  2. Schritt 2: Fangkorb abnehmen und entleeren
    Bevor der Rasenmäher gekippt oder das Mähdeck gereinigt wird, sollte der Fangkorb abgenommen und vollständig entleert werden. Im Fangkorb sammeln sich feuchte Grasreste, die schnell antrocknen und Schimmel bilden können. Spüle den Fangkorb bei Bedarf mit Wasser aus und lasse ihn an einem luftigen Ort vollständig trocknen.
  3. Schritt 3: Rasenmäher richtig kippen
    Zum Reinigen des Mähdecks darf ein Benzinrasenmäher nicht einfach auf die Seite gelegt werden. Dabei könnte Motoröl austreten und empfindliche Bauteile wie Luftfilter, Vergaser oder Zylinderkopf beschädigen. Kippe den Rasenmäher daher möglichst nur nach hinten. Sollte ein seitliches Kippen unvermeidbar sein, muss der Luftfilter stets nach oben zeigen.
  4. Schritt 4: Mähdeck und Messer von grobem Schmutz befreien
    Unter dem Mähdeck sammelt sich nach jedem Mähen eine Mischung aus Grasresten, Pflanzensäften und Erde. Bürste diese Rückstände mit einer festen Handbürste oder einer speziellen Rasenmäherbürste ab. Verwende keine Drahtbürsten oder Metallwerkzeuge, da sie Kratzer verursachen und den Korrosionsschutz beschädigen können.
  5. Schritt 5: Feuchte Reinigung des Mähdecks
    Ist der grobe Schmutz entfernt, kann das Mähdeck mit einem Gartenschlauch oder einem Niedrigdruckreiniger abgespült werden. Hochdruckreiniger sollten nur mit großer Vorsicht eingesetzt werden, da Wasser in Lager, Dichtungen oder den Motorbereich eindringen kann. Falls dein Rasenmäher über einen integrierten Schlauchanschluss zur Reinigung verfügt, nutze diesen, da er vom Hersteller für diesen Zweck vorgesehen ist.
  6. Schritt 6: Luftfilter und Luftschlitze kontrollieren
    Beim Benzinrasenmäher spielt der Luftfilter eine zentrale Rolle. Bürste nach jedem Mähen die Luftschlitze am Gehäuse ab, damit sie nicht durch Staub oder Schnittgut verstopfen. Etwa alle zwei Monate sollte der Luftfilter ausgebaut und gereinigt werden. Klopfe ihn vorsichtig aus und entferne weiteren Schmutz mit einem Pinsel. Verwende keine Druckluft, da die meist aus Papier bestehenden Filter beschädigt werden können. Ist der Filter stark verschmutzt, sollte er ersetzt werden.
  7. Schritt 7: Gehäuse reinigen und trocknen lassen
    Das Gehäuse kann mit einem leicht feuchten Tuch abgewischt werden. Anschließend sollte der Rasenmäher vollständig trocknen, bevor er wieder in Betrieb genommen oder eingelagert wird.

Reinigung eines elektrischen Rasenmähers

Elektrische Rasenmäher lassen sich im Alltag meist schnell säubern, da sie leichter gebaut sind als Benzinmodelle. Dennoch unterscheidet sich die Reinigung in einigen Punkten, insbesondere beim Umgang mit Feuchtigkeit und Anschlüssen.

  1. Schritt 1: Stromversorgung trennen
    Ziehe vor der Reinigung den Netzstecker oder entnimm den Akku. Elektrische Bauteile dürfen keinesfalls unter Spannung stehen.
  2. Schritt 2: Mähdeck reinigen
    Grasreste unter dem Mähdeck lassen sich mit einer Bürste oder einem Holzspatel entfernen. Verzichte auf fließendes Wasser in der Nähe von Motor, Akku oder Anschlüssen. Eine feuchte Reinigung sollte sich auf unempfindliche Bereiche beschränken.
  3. Schritt 3: Gehäuse und Räder säubern
    Wische das Gehäuse mit einem leicht feuchten Tuch ab und entferne Schmutz aus den Radaufnahmen. Achte darauf, dass keine Feuchtigkeit in Lüftungsöffnungen eindringt.

Reinigung eines Mähroboters

eufy Mähroboter E15

Mähroboter sind häufig im Einsatz und kommen dabei regelmäßig mit Grasresten und Feuchtigkeit in Kontakt. Eine regelmäßige Reinigung hilft, Fehlermeldungen zu vermeiden und ein gleichmäßiges Schnittbild zu erhalten.

  1. Schritt 1: Mähroboter ausschalten und aufnehmen
    Nach dem Mähen sollte der Mähroboter vollständig ausgeschaltet und vom Rasen oder von der Ladestation aufgenommen werden. So lassen sich Sensoren, Ladekontakte und bewegliche Teile sicher reinigen.
  2. Schritt 2: Grobe Verschmutzungen an der Unterseite entfernen
    Grasreste und Schmutz am Mähwerk und an den Messern werden mit einer weichen Bürste oder einem Pinsel entfernt. Dabei empfiehlt sich ein kurzer Blick auf die Messer, da beschädigte oder stumpfe Klingen die Schnittleistung beeinträchtigen können.
  3. Schritt 3: Räder und Radaufhängungen reinigen
    An den Rädern sammeln sich häufig feuchte Grasreste und Erde, die die Beweglichkeit einschränken können. Diese Rückstände sollten vorsichtig entfernt werden, damit der Mähroboter weiterhin zuverlässig manövrieren kann.
  4. Schritt 4: Gehäuse und Sensorbereiche säubern
    Das Gehäuse wird mit einem weichen, leicht feuchten Tuch abgewischt. Sensoren, Kameras oder Ultraschallöffnungen sollten dabei besonders behutsam gereinigt und nicht durchnässt werden.
  5. Schritt 5: Trocknen lassen und wieder einsetzen
    Nach der Reinigung sollte der Mähroboter vollständig trocknen, bevor er wieder auf den Rasen gesetzt oder in die Ladestation gestellt wird.

Moderne Mähroboter sind zunehmend so konzipiert, dass sich Reinigung und Pflege möglichst unkompliziert in den Alltag integrieren lassen. Eine klare Flächenerkennung, präzise Hinderniserfassung und eine stabile Navigation sorgen dafür, dass der Mähroboter kontrolliert arbeitet und weniger Schmutz an empfindlichen Stellen ansammelt. Modelle wie der eufy Mähroboter E15 und der eufy Mähroboter E18 nutzen kamerabasierte Technologien zur exakten Erkennung von Rasenkanten, Hindernissen und Wegen. Dadurch bleiben Messerbereiche, Räder und Sensorzonen besser überschaubar, was kurze, regelmäßige Reinigungen erleichtert und den Wartungsaufwand insgesamt reduziert.

Tipps zur Vermeidung häufiger Fehler bei der Reinigung eines Rasenmähers

Mit den folgenden Tipps lassen sich typische Fehler bei der Reinigung vermeiden, ohne den Ablauf unnötig zu verkomplizieren.

  1. Das Gerät vor der Reinigung immer vollständig sichern: Unabhängig vom Modell sollte der Rasenmäher vor der Reinigung stromlos sein. Bei Benzinrasenmähern gehört das Abziehen des Zündkerzensteckers dazu, bei elektrischen Modellen das Trennen von Netz oder Akku. So wird verhindert, dass sich Messer unbeabsichtigt bewegen.
  2. Den Rasenmäher nicht beliebig kippen: Besonders bei Benzinrasenmähern kann falsches Kippen dazu führen, dass Öl in Luftfilter oder Vergaser gelangt. Das Gerät sollte nur in der vorgesehenen Position geneigt werden, idealerweise nach hinten oder so, dass der Luftfilter oben liegt.
  3. Auf harte oder metallische Werkzeuge verzichten: Drahtbürsten oder Schraubendreher lösen zwar festsitzenden Schmutz, beschädigen jedoch Lack und Schutzschichten am Mähdeck. Kunststoffbürsten oder Holzspatel entfernen Grasreste deutlich schonender.
  4. Wasser nicht unkontrolliert einsetzen: Ein starker Wasserstrahl kann Feuchtigkeit in Lager, Dichtungen oder elektrische Bauteile drücken. Wasser sollte nur gezielt dort eingesetzt werden, wo es unkritisch ist, und niemals in der Nähe von Motor, Anschlüssen oder Sensoren.
  5. Verschmutzungen nicht über längere Zeit antrocknen lassen: Wird die Reinigung immer wieder aufgeschoben, verhärten Grasreste und lassen sich später nur mit großem Aufwand entfernen. Kurze Reinigungen direkt nach dem Mähen vermeiden diesen Fehler zuverlässig.

Fazit

Eine regelmäßige und sachgerechte Reinigung ist ein wichtiger Bestandteil der Rasenpflege und trägt wesentlich zur Leistungsfähigkeit und Lebensdauer eines Rasenmähers bei. Diese Anleitung zur Reinigung eines Rasenmähers zeigt, dass sich Vorgehensweise und Aufwand je nach Gerätetyp deutlich unterscheiden und an Bauart sowie Nutzung angepasst werden sollten. Wer typische Fehler vermeidet und auf eine kontinuierliche Pflege achtet, hält den Reinigungsaufwand überschaubar und sorgt dauerhaft für ein sauberes Schnittergebnis. So bleibt der Rasenmäher zuverlässig einsatzbereit über die gesamte Gartensaison hinweg.

FAQ

Auf welche Seite legt man den Rasenmäher zum Reinigen?

Wie ein Rasenmäher zum Reinigen gekippt wird, hängt vom Gerätetyp ab. Benzinrasenmäher sollten möglichst nur nach hinten gekippt werden, damit kein Motoröl in Luftfilter oder Vergaser läuft. Ist ein seitliches Kippen notwendig, muss der Luftfilter nach oben zeigen. Elektrische Rasenmäher dürfen ebenfalls nur vorsichtig gekippt werden, wobei darauf zu achten ist, dass keine Feuchtigkeit in Motor, Akku oder elektrische Anschlüsse gelangt. Mähroboter werden zur Reinigung in der Regel nicht gekippt, sondern aufgenommen und aufrecht gehalten.

Wie reinigt man einen Rasenmähermotor?

Der Motor eines Rasenmähers sollte nicht mit Wasser gereinigt werden. Vor der Reinigung muss das Gerät ausgeschaltet und abgekühlt sein, bei Benzinrasenmähern zusätzlich der Zündkerzenstecker abgezogen werden. Staub, Grasreste und Schmutz im Motorbereich werden mit einer trockenen Bürste oder einem Pinsel entfernt, wobei auch die Luftschlitze regelmäßig freigehalten werden sollten. Der Luftfilter wird je nach Verschmutzung vorsichtig ausgeklopft oder mit einem Pinsel gereinigt und bei starker Verschmutzung ersetzt.

Soll man Rasenmäher mit Wasser reinigen?

Wasser kann bei der Reinigung eines Rasenmähers verwendet werden, jedoch nur gezielt und mit Vorsicht. Das Mähdeck und der Fangbereich dürfen nach dem Entfernen von grobem Schmutz mit niedrigem Wasserdruck abgespült werden, während Motor, Akku, elektrische Anschlüsse und Sensoren nicht mit Wasser in Berührung kommen dürfen. Hochdruckreiniger sind ungeeignet, und nach jeder feuchten Reinigung sollte der Rasenmäher vollständig trocknen, bevor er wieder benutzt oder eingelagert wird.

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